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Summer School in Sommerfeld

Auch in diesem Jahr laden die Sana Kliniken Sommerfeld zur bereits traditionellen Summer School ein.

Beruf und Familie: Die Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH ist ausgezeichnet

Ein Arbeitsumfeld, das auch der Familie gerecht wird:

Die Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH ist Ende Juni zum dritten Mal für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat „berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Bereits seit 2011 gehört die Auszeichnung zu den gelebten Unternehmensprämissen. Das audit berufundfamilie, das Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik, feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum. 1998 auf Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ins Leben gerufen und 2002 um das audit familiengerechte hochschule erweitert, ist es auch heute noch das einzigartige Managementinstrument, mit dem Arbeitgeber ihre Vereinbarkeitspolitik nachhaltig gestalten können. 1.700 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben bislang das audit für sich genutzt.

Die Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH hat in den vorangegangenen zwölf Monaten den Auditoren erfolgreich unter Beweis stellen können, dass ihr Engagement für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld groß ist. Das ist insbesondere den Führungskräften und Mitarbeitern zu verdanken, die im tagtäglichen Arbeitsalltag u.a. große organisatorische Leistungen aufbringen, um diese Politik zu realisieren. Die Bestätigung dessen erhielt Frau Petra Sauer, stellvertretende Personalleiterin der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, in Form des Zertifikats aus den Händen von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist ein zentraler Hebel zur Fachkräftesicherung und Fachkräftegewinnung und auch aus diesem Grund eine Selbstverständlichkeit, die wir mit großem Engagement leben“, so Petra Sauer.

Forum Manuelle Medizin: Gemeinsam und ganzheitlich

Nicht das Trennende betonen, sondern das Gemeinsame herausstellen: am 13. Juni fand im Schloss Ziethen unter diesem Rubrum das traditionelle „Forum Manuelle Medizin“ der Sana Kliniken Sommerfeld statt.

Rasch und schmerzfrei zurück in den Alltag

In den Sana Kliniken Sommerfeld kommen Patienten künftig früher und noch besser wieder auf die Beine: mit dem Rapid-Recovery-Programm der Klinik für Operative Orthopädie.
Prof. Dr. Andreas M. Halder

Übersetzt heißt dies „rasche Genesung“. Ziel des Programms ist es, den Behandlungsweg der Patienten von der präoperativen Untersuchung bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus sowie der Nachsorge zu verbessern.

Der Initiator, Prof. Andreas Halder, Ärztlicher Direktor am Standort und Chefarzt der Klinik für Operative Orthopädie, will mit der Einführung des Rapid Recovery Konzeptes durch schonende Operationstechniken und adäquate Schmerztherapie den Patienten schon kurz nach der Operation mobilisieren, um Komplikationen durch Immobilität zu vermeiden.

Was ändert sich künftig? Kern des Programms ist eine optimale Kommunikation zwischen dem Patienten und den an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. „Der Patient wird jetzt noch viel intensiver auf die Operation vorbereitet und erhält schon vor der Einweisung sehr detaillierte Informationen“, so Daniel Schrednitzki, geschäftsführender Leitender Oberarzt in Sommerfeld und verantwortlich für das Projekt Rapid Recovery.

Dafür wird er zur Patientenschule eingeladen, wo er unter anderem Vertreter jeder Berufsgruppe, die an der Behandlung beteiligt sind, kennenlernt, wie etwa einen Mitarbeiter aus der Orthopädie, der Anästhesie, der Pflege, der Sozialarbeit und der Physiotherapie. Der Patient erfährt alles über den Gelenkersatz und wie er sich selbst am besten vorbereiten und nach der Operation daran mitwirken kann, dass seine Genesung optimal verläuft. „Im Idealfall hat der Patient danach keine Angst mehr vor dem operativen Eingriff, sondern stellt sich informiert der Aufgabe Operation. Sie ist kein Schicksalsschlag mehr.“

Die vor Jahren noch gepredigte tagelange Schonung des Patienten sei mittlerweile überholt, so der Mediziner. „Heute weiß man, dass eine frühzeitige Mobilisierung des Patienten enorm wichtig ist und den Heilungsprozess beschleunigt sowie gleichzeitig die Komplikationsrate verringert.“ Bereits wenige Stunden nach der Operation stehen die Patienten also unter physiotherapeutischer Anleitung auf. „Einige Übungen zeigen wir den Patienten bereits vor der Operation. Auch das Laufen mit den Gehhilfen wird vor dem Eingriff geübt.“ Hole man den Patienten da ab, wo er sich befinde und helfe  ihm gezielt, seine Ängste zu überwinden, stehe einer erfolgreichen Operation nichts mehr im Wege.

Viele der Elemente aus dem Rapid Recovery Programm, etwa die Reduktion von Wunddrainagen auf ein Minimum, sind bereits in die täglichen Abläufe der Klinik übergegangen. Weitere Beispiele sind ein generell durchgeführtes Anämie-Screening vor dem Eingriff sowie der flächendeckende Einsatz von Tranexamsäure. „So konnte der Transfusionsbedarf in der Klink auf unter einem Prozent gesenkt werden,“ erklärt Daniel Schrednitzki.

Mehr Aufwand vor der Operation, damit sich der Aufwand nach der Operation verringert? „So ist das Konzept, ja. Und dies zahlt sich durch eine größere Patientenzufriedenheit und einer Steigerung der Ergebnisqualität aus.“

Doch: Das Konzept ist nicht nur für die Patienten von Vorteil, ist sich Prof. Halder sicher. „Es fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit enorm, denn es ist auf das Engagement aller am Patienten tätigen Mitarbeiter angewiesen. Die Freude an der erstaunlich schnellen Mobilisierung und Genesung des Patienten motiviert das gesamte Team.“

Foto: Prof. Dr. Andreas M. Halder

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