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36. Sommerfelder Abend der Sana Kliniken Sommerfeld:

Knieprothetik im Wandel – Trends und Innovationen

27. März 2019. Chefarzt Prof. Dr. Andreas Halder lud zum mittlerweile 36. Sommerfelder Abend ein in die klassizistischen Räumlichkeiten von Schloss Ziethen – und über 60 Gäste folgten seinem Ruf. Dicht gedrängt und bei voller Bestuhlung lauschten die Experten der orthopädischen Fachwelt unserer Region den Vorträgen zum Status Quo der Knieprothetik.

Prof. Halder eröffnete die Veranstaltung mit dem Thema „Achsausrichtung und Weichteil-balancing“ und wusste über die neuesten Implantationsphilosophien in der Kniegelenk-Prothetik anschaulich zu berichten. Sein praktisches Fazit: „Natürlich kann man über die optimalen anatomischen Leitplanken immer diskutieren. Aber was letztlich zählt, ist das Können des Operateurs, um die Erwartungen der Patienten zu erfüllen, also natürliche Gelenkbewegung ohne Beschwerden“.

Der leitende Oberarzt Dr. Daniel Schrednitzki nahm den Ball von Prof. Halder anschließend spannend auf mit seinem augenzwinkernd betitelten Vortrag „Navigation und Robotik – was bringt`s?“. Er stellte dem Publikum anhand von Videos plastisch vor, wie „Dr. Robot“ autark oder von Menschenhand per Joystick gesteuert die OP ausführt. Dr. Schrednitzki verwies dabei auf die Konzepte unterschiedlicher Medizintechnik-Hersteller, die er zum Teil selbst kennenlernen konnte. Auch hier folgte letztlich die klare Analyse, daß Qualität und Fingerfertigkeit des Operateurs derzeit nicht durch künstliche Intelligenz und Maschine zu ersetzen sind.

Nicht die Software, sondern die Hardware stand beim folgenden Vortrag von Oberarzt Dr. Axel Marx im Vordergrund: Er stellte die neueste Generation der Knieprothesen vor. Insbesondere zum Design zog er interessante Vergleiche mit Bauarten und Implantations-verfahren  der letzten Jahrzehnte und stellte fest, dass echte Quantensprünge in Material und Bauart bis dato nicht zu identifizieren seien.

Die Vortragsreihe schloss mit dem Beitrag von Dr. Beier, der die aktuellen Ergebnisse und Problematiken unikondylärer Knieprothesen präsentierte. Nach anschließender Diskussionsrunde konnten sich die Sommerfelder Orthopädie-Fachleute beim kerzenlichtbeschienenen Dinner entspannt austauschen. Der nächste Sommerfelder Abend befindet sich bereits in Vorbereitung und ist verbindlich am 20. November 2019 terminiert.

In den Wechseljahren

Prof. Dr. Andreas M. Halder im Interview mit dem Tagesspiegel

In einem interessanten und informativen Interview stand Prof. Dr. Andreas M. Halder, Chefarzt der Klinik für Operative Orthopädie und Ärztlicher Direktor an den Sana-Kliniken Sommerfeld, dem Tagesspiegel-Magazin „Orthopädie“ zu dem Thema „Austausch von Prothesen“ Rede und Antwort: Wann wird eine Operation erforderlich? Wie ist die Haltbarkeit von Prothesen? Was muss bei einer Wechseloperation alles beachtet werden und warum ist dies aufwendiger ist als eine Erstimplantation?
Das Interview in Gänze können Sie online hier lesen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/austausch-von-prothesen-in-den-wechseljahren/23679136.html

Rasch und schmerzfrei zurück in den Alltag

In den Sana Kliniken Sommerfeld kommen Patienten künftig früher und noch besser wieder auf die Beine: mit dem Rapid-Recovery-Programm der Klinik für Operative Orthopädie.
Prof. Dr. Andreas M. Halder

Übersetzt heißt dies „rasche Genesung“. Ziel des Programms ist es, den Behandlungsweg der Patienten von der präoperativen Untersuchung bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus sowie der Nachsorge zu verbessern.

Der Initiator, Prof. Andreas Halder, Ärztlicher Direktor am Standort und Chefarzt der Klinik für Operative Orthopädie, will mit der Einführung des Rapid Recovery Konzeptes durch schonende Operationstechniken und adäquate Schmerztherapie den Patienten schon kurz nach der Operation mobilisieren, um Komplikationen durch Immobilität zu vermeiden.

Was ändert sich künftig? Kern des Programms ist eine optimale Kommunikation zwischen dem Patienten und den an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. „Der Patient wird jetzt noch viel intensiver auf die Operation vorbereitet und erhält schon vor der Einweisung sehr detaillierte Informationen“, so Daniel Schrednitzki, geschäftsführender Leitender Oberarzt in Sommerfeld und verantwortlich für das Projekt Rapid Recovery.

Dafür wird er zur Patientenschule eingeladen, wo er unter anderem Vertreter jeder Berufsgruppe, die an der Behandlung beteiligt sind, kennenlernt, wie etwa einen Mitarbeiter aus der Orthopädie, der Anästhesie, der Pflege, der Sozialarbeit und der Physiotherapie. Der Patient erfährt alles über den Gelenkersatz und wie er sich selbst am besten vorbereiten und nach der Operation daran mitwirken kann, dass seine Genesung optimal verläuft. „Im Idealfall hat der Patient danach keine Angst mehr vor dem operativen Eingriff, sondern stellt sich informiert der Aufgabe Operation. Sie ist kein Schicksalsschlag mehr.“

Die vor Jahren noch gepredigte tagelange Schonung des Patienten sei mittlerweile überholt, so der Mediziner. „Heute weiß man, dass eine frühzeitige Mobilisierung des Patienten enorm wichtig ist und den Heilungsprozess beschleunigt sowie gleichzeitig die Komplikationsrate verringert.“ Bereits wenige Stunden nach der Operation stehen die Patienten also unter physiotherapeutischer Anleitung auf. „Einige Übungen zeigen wir den Patienten bereits vor der Operation. Auch das Laufen mit den Gehhilfen wird vor dem Eingriff geübt.“ Hole man den Patienten da ab, wo er sich befinde und helfe  ihm gezielt, seine Ängste zu überwinden, stehe einer erfolgreichen Operation nichts mehr im Wege.

Viele der Elemente aus dem Rapid Recovery Programm, etwa die Reduktion von Wunddrainagen auf ein Minimum, sind bereits in die täglichen Abläufe der Klinik übergegangen. Weitere Beispiele sind ein generell durchgeführtes Anämie-Screening vor dem Eingriff sowie der flächendeckende Einsatz von Tranexamsäure. „So konnte der Transfusionsbedarf in der Klink auf unter einem Prozent gesenkt werden,“ erklärt Daniel Schrednitzki.

Mehr Aufwand vor der Operation, damit sich der Aufwand nach der Operation verringert? „So ist das Konzept, ja. Und dies zahlt sich durch eine größere Patientenzufriedenheit und einer Steigerung der Ergebnisqualität aus.“

Doch: Das Konzept ist nicht nur für die Patienten von Vorteil, ist sich Prof. Halder sicher. „Es fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit enorm, denn es ist auf das Engagement aller am Patienten tätigen Mitarbeiter angewiesen. Die Freude an der erstaunlich schnellen Mobilisierung und Genesung des Patienten motiviert das gesamte Team.“

Foto: Prof. Dr. Andreas M. Halder

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