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In den Wechseljahren

Prof. Dr. Andreas M. Halder im Interview mit dem Tagesspiegel

In einem interessanten und informativen Interview stand Prof. Dr. Andreas M. Halder, Chefarzt der Klinik für Operative Orthopädie und Ärztlicher Direktor an den Sana-Kliniken Sommerfeld, dem Tagesspiegel-Magazin „Orthopädie“ zu dem Thema „Austausch von Prothesen“ Rede und Antwort: Wann wird eine Operation erforderlich? Wie ist die Haltbarkeit von Prothesen? Was muss bei einer Wechseloperation alles beachtet werden und warum ist dies aufwendiger ist als eine Erstimplantation?
Das Interview in Gänze können Sie online hier lesen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/austausch-von-prothesen-in-den-wechseljahren/23679136.html

Sana Kliniken Sommerfeld zeigen blau-weiße Flagge auf dem 2. Gesundheitstag in Oranienburg

Der Gesundheitstag bietet Menschen aus der Region Oberhavel eine vielfältige Plattform, sich umfassend zu Themen rund um die Gesundheit zu informieren.

Oranienburg, 10. November 2018. Das Info-Angebot auf den rund 40 Messeständen reichte von regionalen Kliniken und Pflegeeinrichtungen über medizinische Hilfsmittel bis zu Ernährungs- und Wellnessempfehlungen. Grund genug, auch das Angebot der Sana Kliniken Sommerfeld auf dem zweiten Oranienburger Gesundheitstag am Wochenende zu präsentieren.
Ganztägig flankiert wurde die aktuelle Veranstaltung am vergangenen Samstag von 14 Fachvorträgen mit dem geballten Wissen von Fachärzten und Gesundheitsexperten.

Ganz schön was los am Sana-Stand.
Bereits vor dem offiziellen Start um 10 Uhr tummelten sich die ersten Besucherinnen und Besucher auf unserem schicken neuen Messestand...

Zur Pressemeldung »

Rasch und schmerzfrei zurück in den Alltag

In den Sana Kliniken Sommerfeld kommen Patienten künftig früher und noch besser wieder auf die Beine: mit dem Rapid-Recovery-Programm der Klinik für Operative Orthopädie.
Prof. Dr. Andreas M. Halder

Übersetzt heißt dies „rasche Genesung“. Ziel des Programms ist es, den Behandlungsweg der Patienten von der präoperativen Untersuchung bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus sowie der Nachsorge zu verbessern.

Der Initiator, Prof. Andreas Halder, Ärztlicher Direktor am Standort und Chefarzt der Klinik für Operative Orthopädie, will mit der Einführung des Rapid Recovery Konzeptes durch schonende Operationstechniken und adäquate Schmerztherapie den Patienten schon kurz nach der Operation mobilisieren, um Komplikationen durch Immobilität zu vermeiden.

Was ändert sich künftig? Kern des Programms ist eine optimale Kommunikation zwischen dem Patienten und den an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. „Der Patient wird jetzt noch viel intensiver auf die Operation vorbereitet und erhält schon vor der Einweisung sehr detaillierte Informationen“, so Daniel Schrednitzki, geschäftsführender Leitender Oberarzt in Sommerfeld und verantwortlich für das Projekt Rapid Recovery.

Dafür wird er zur Patientenschule eingeladen, wo er unter anderem Vertreter jeder Berufsgruppe, die an der Behandlung beteiligt sind, kennenlernt, wie etwa einen Mitarbeiter aus der Orthopädie, der Anästhesie, der Pflege, der Sozialarbeit und der Physiotherapie. Der Patient erfährt alles über den Gelenkersatz und wie er sich selbst am besten vorbereiten und nach der Operation daran mitwirken kann, dass seine Genesung optimal verläuft. „Im Idealfall hat der Patient danach keine Angst mehr vor dem operativen Eingriff, sondern stellt sich informiert der Aufgabe Operation. Sie ist kein Schicksalsschlag mehr.“

Die vor Jahren noch gepredigte tagelange Schonung des Patienten sei mittlerweile überholt, so der Mediziner. „Heute weiß man, dass eine frühzeitige Mobilisierung des Patienten enorm wichtig ist und den Heilungsprozess beschleunigt sowie gleichzeitig die Komplikationsrate verringert.“ Bereits wenige Stunden nach der Operation stehen die Patienten also unter physiotherapeutischer Anleitung auf. „Einige Übungen zeigen wir den Patienten bereits vor der Operation. Auch das Laufen mit den Gehhilfen wird vor dem Eingriff geübt.“ Hole man den Patienten da ab, wo er sich befinde und helfe  ihm gezielt, seine Ängste zu überwinden, stehe einer erfolgreichen Operation nichts mehr im Wege.

Viele der Elemente aus dem Rapid Recovery Programm, etwa die Reduktion von Wunddrainagen auf ein Minimum, sind bereits in die täglichen Abläufe der Klinik übergegangen. Weitere Beispiele sind ein generell durchgeführtes Anämie-Screening vor dem Eingriff sowie der flächendeckende Einsatz von Tranexamsäure. „So konnte der Transfusionsbedarf in der Klink auf unter einem Prozent gesenkt werden,“ erklärt Daniel Schrednitzki.

Mehr Aufwand vor der Operation, damit sich der Aufwand nach der Operation verringert? „So ist das Konzept, ja. Und dies zahlt sich durch eine größere Patientenzufriedenheit und einer Steigerung der Ergebnisqualität aus.“

Doch: Das Konzept ist nicht nur für die Patienten von Vorteil, ist sich Prof. Halder sicher. „Es fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit enorm, denn es ist auf das Engagement aller am Patienten tätigen Mitarbeiter angewiesen. Die Freude an der erstaunlich schnellen Mobilisierung und Genesung des Patienten motiviert das gesamte Team.“

Foto: Prof. Dr. Andreas M. Halder

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