Ärzte-Team vor OP

Wir lebenKrankenhaus

Arzt

Unser Kapital:
Menschen mit viel
Einfühlungs-
vermögen

Schönste Stelle

Als Pflegekraft bei Sana arbeiten

Werde Teil unseres engagierten Teams. Es lohnt sich und ist vielseitig. Entdecke was Dich bei uns in Sommerfeld erwartet.

Ein Hollywood-Film gegen die Angst

Mit einem Video-System von HappyMed, das Patientinnen und Patienten während ihrer Operation unter Regionalanästhesie ein Kino-Erlebnis anbietet: Eine Videobrille, ein Touchscreen und ergonomisch angepasste Surround-Kopfhörer machen es möglich.

Der weiße Traumstrand, das Liebespaar oder Bruce Willis und ganz viel Action – fast könnte die Patientin oder der Patient vergessen, dass sie oder er auf dem OP-Tisch liegt. Und genauso soll es sein. In den Sana Kliniken Sommerfeld kommt derzeit ein Video-System von HappyMed zum Einsatz, das Patientinnen und Patienten während ihrer Operation unter Regionalanästhesie ein Kino-Erlebnis anbietet: Eine Videobrille, ein Touchscreen und ergonomisch angepasste Surround-Kopfhörer machen es möglich.

„Mit diesem Produkt können sie ihre Behandlung entspannter, abgelenkter und stressfreier erleben“, erklärt Dr. Jürgen Eberitsch, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, den Nutzen. „Der Gedanke an eine medizinische Behandlung reicht bei vielen Patientinnen und Patienten aus, um Angst und Stress auszulösen. Der Kontrollverlust führt dazu, dass diese noch viel mehr auf die Umgebung fokussieren und übersensibel auf unterschiedlichste Sinneseindrücke reagieren, wie zum Beispiel das Piepsen der Maschinen. Es kommt vermehrt zur Ausschüttung von Cortisol, wodurch sich der Blutdruck erhöht sowie Puls und Atmung beschleunigen.“

Der Anbieter führt aus: „Zahlreiche Studien konnten den Zusammenhang zwischen positiver audiovisueller Ablenkung und geringerem Stress-, Angst- und Schmerzempfinden bereits nachweisen.“ Demnach können Patientinnen und Patienten, die die audiovisuelle Ablenkung nutzen, durchschnittlich 20 Minuten früher aus dem Aufwachraum entlassen werden.

Welche Filme werden angeboten?

Die Bandbreite an Inhalten ist sehr groß und abgestimmt auf die unterschiedlichen Altersgruppen sowie die Länge der Behandlung. Über die Videobrille können etwa Komödien, Sport, Dokumentationen, Kinderserien, Naturfilme und klassische Konzerte angesehen werden.

Summer School in Sommerfeld

Auch in diesem Jahr laden die Sana Kliniken Sommerfeld zur bereits traditionellen Summer School ein.

Rasch und schmerzfrei zurück in den Alltag

In den Sana Kliniken Sommerfeld kommen Patienten künftig früher und noch besser wieder auf die Beine: mit dem Rapid-Recovery-Programm der Klinik für Operative Orthopädie.
Prof. Dr. Andreas M. Halder

Übersetzt heißt dies „rasche Genesung“. Ziel des Programms ist es, den Behandlungsweg der Patienten von der präoperativen Untersuchung bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus sowie der Nachsorge zu verbessern.

Der Initiator, Prof. Andreas Halder, Ärztlicher Direktor am Standort und Chefarzt der Klinik für Operative Orthopädie, will mit der Einführung des Rapid Recovery Konzeptes durch schonende Operationstechniken und adäquate Schmerztherapie den Patienten schon kurz nach der Operation mobilisieren, um Komplikationen durch Immobilität zu vermeiden.

Was ändert sich künftig? Kern des Programms ist eine optimale Kommunikation zwischen dem Patienten und den an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. „Der Patient wird jetzt noch viel intensiver auf die Operation vorbereitet und erhält schon vor der Einweisung sehr detaillierte Informationen“, so Daniel Schrednitzki, geschäftsführender Leitender Oberarzt in Sommerfeld und verantwortlich für das Projekt Rapid Recovery.

Dafür wird er zur Patientenschule eingeladen, wo er unter anderem Vertreter jeder Berufsgruppe, die an der Behandlung beteiligt sind, kennenlernt, wie etwa einen Mitarbeiter aus der Orthopädie, der Anästhesie, der Pflege, der Sozialarbeit und der Physiotherapie. Der Patient erfährt alles über den Gelenkersatz und wie er sich selbst am besten vorbereiten und nach der Operation daran mitwirken kann, dass seine Genesung optimal verläuft. „Im Idealfall hat der Patient danach keine Angst mehr vor dem operativen Eingriff, sondern stellt sich informiert der Aufgabe Operation. Sie ist kein Schicksalsschlag mehr.“

Die vor Jahren noch gepredigte tagelange Schonung des Patienten sei mittlerweile überholt, so der Mediziner. „Heute weiß man, dass eine frühzeitige Mobilisierung des Patienten enorm wichtig ist und den Heilungsprozess beschleunigt sowie gleichzeitig die Komplikationsrate verringert.“ Bereits wenige Stunden nach der Operation stehen die Patienten also unter physiotherapeutischer Anleitung auf. „Einige Übungen zeigen wir den Patienten bereits vor der Operation. Auch das Laufen mit den Gehhilfen wird vor dem Eingriff geübt.“ Hole man den Patienten da ab, wo er sich befinde und helfe  ihm gezielt, seine Ängste zu überwinden, stehe einer erfolgreichen Operation nichts mehr im Wege.

Viele der Elemente aus dem Rapid Recovery Programm, etwa die Reduktion von Wunddrainagen auf ein Minimum, sind bereits in die täglichen Abläufe der Klinik übergegangen. Weitere Beispiele sind ein generell durchgeführtes Anämie-Screening vor dem Eingriff sowie der flächendeckende Einsatz von Tranexamsäure. „So konnte der Transfusionsbedarf in der Klink auf unter einem Prozent gesenkt werden,“ erklärt Daniel Schrednitzki.

Mehr Aufwand vor der Operation, damit sich der Aufwand nach der Operation verringert? „So ist das Konzept, ja. Und dies zahlt sich durch eine größere Patientenzufriedenheit und einer Steigerung der Ergebnisqualität aus.“

Doch: Das Konzept ist nicht nur für die Patienten von Vorteil, ist sich Prof. Halder sicher. „Es fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit enorm, denn es ist auf das Engagement aller am Patienten tätigen Mitarbeiter angewiesen. Die Freude an der erstaunlich schnellen Mobilisierung und Genesung des Patienten motiviert das gesamte Team.“

Foto: Prof. Dr. Andreas M. Halder

Kompetent, evidenzbasiert, dem Menschen zugewandt

Der Sana Pflegeanspruch

Barriere gegen Verbreitung von Keimen

Sauberkeit

Permanente Befragungen zu Qualität und Zufriedenheit

Patientenzufriedenheit